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Die Rø-Plantage

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das ehemals von Heide bewachsene Inselinnere von Bornholm mit Wald aufgeforstet. Neben dem großen Waldgebiet von Almindingen wurde in den Jahren 1866 1875 die knapp 600 Hektar große Rø-Plantage südlich von angelegt. Das felsige Gebiet war früher eine mit Heidekraut bewachsene Heide. Heute kann man bei Wanderungen Wildtiere wie Fasane oder Hasen beobachten.

Karte Rø-Plantage, Bornholm


Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die felsige Heidelandschaft von den Bauern der Gegend gemeinschaftlich als Weide genutzt. Danach teilte man einen Teil in Bauernhöfe auf. Die restliche Fläche wurde mit Bäumen bepflanzt. Besonders Waldkiefern, Rottannen und Lärchen wurden ausgesäht. Heute steht dort ein Hochwald mit vielen mächtigen Bäumen, die aber gar nicht so alt sind, da mehrere große Stürme die alten Bäume dezimierten. Durchschnitten wird das Gebiet von zwei Spalttälern - Søndre und Nordre Borgedal. In ihnen sammelt sich Wasser, das später das Flüsschen Bobbeåen speist. Der Untergrund besteht aus Gneis, der nach dem Granit am meisten vorkommenden Gesteinsart auf Bornholm. Darüber findet man eine dünne und nicht sehr fruchtbare Erdschicht. Überall zeigen sich die Felsen aus dem Untergrund. In der Gegend der Rø-Plantage trifft man kaum auf Zeugnisse einer frühen Besiedlung. Einzig Teile einer nie fertig gestellten Fluchtburg wurden gefunden.

Für Wanderungen ist das interessante Gelände gut geeignet. Zwei romantische Wanderwege führen auf anspruchsvollen Pfaden durch die Rø-Plantage.





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