Dueodde - Bornholms schönster Strand
Unweit des gleichnamigen Sandstrandes an der Südspitze von Bornholm lädt die kleine Urlaubsregion Dueodde in idyllischer Lage im Wald ein. Vom Wind gebogene Kiefern ducken sich in die aus feinem Flugsand aufgeworfenen und nicht enden wollenden Dünen. Diese befinden sich unter dem stetig wehenden Wind ständig auf Wanderschaft und verändern so auf besondere Weise das Antlitz dieser Region. Am Strand von Dueodde finden Surfer ein kleines Paradies für sich.
Der Quarzsand hier ist so fein, dass er früher für die Herstellung von Sanduhren genutzt wurde. Besonders genießen kann man diesen bei einem barfuß Spaziergang am Strand entlang. Dieser Strand zählt zu den schönsten Dänemarks.
Aber nicht nur im Sommer ist Dueodde einen Ausflug wert. Im Winter verwandeln sich die Dünen in Ski- und Rodelbahnen, die auch von Snowboardern und Freestylefans genutzt werden.
Besonders sehenswert ist der sechseckige Leuchtturm Dueodde Fyr, der das Bild der Region bestimmt. Der Aufstieg auf den Turm wird mit einem schönen Blick über die Insel und die Ostsee belohnt. Es ist der zweite Leuchtturm an dieser Stelle. Er löste 1962 seinen Vorgänger aus dem Jahre 1880 ab. Einen Leuchturmwärter gibt es hier seit 1977 nicht mehr, als der Turm automatisiert wurde. Nun weist er mit einer Reichweite von 40 Kilometern den vorbeiziehenden Schiffen den Weg.
Aber auch andere, weniger ansehnliche, Bauwerke verstecken sich im Wald von Dueodde. Auf Grund seiner außergewöhnlichen Lage wählten die deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg Dueodde als Standtort einer riesigen Bunker- und Verteidigungsanlage aus. Die Batteriebauten sollten eine Größe von 500x1000m haben und 1941 fertig gestellt werden. Die unfertig im Kiefernwald schlafenden Betonriesen, die nie eine Kanone zu Gesicht bekommen haben, sind nun das Ausflugsziel von geschichtsinteressierten Touristen.
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