Wetter Bornholm
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Wetter auf Bornholm

Das Wetter auf Bornholm profitiert von der Lage der Insel mitten in der Ostsee. Relativ kühle Sommer, dafür aber milde Winter sind typisch für gemäßigtes Seeklima mit mehr Sonne und weniger Niederschlag (mit 600 800mm pro Jahr recht trocken). Dabei sorgt die Ostsee als Wärmespeicher dafür, dass es im Winter kaum starken Frost gibt. In Folge dessen gedeiht auf Bornholm teilweise mediterrane Vegetation wie Feigen- und Maulbeerbäume an geschützten Stellen. Im Frühjahr erwärmt sich das Wasser dagegen nur recht langsam, was für einen um ca. 10 Tage späteren Frühling, d.h. Vegetationsbeginn sorgt. Im Sommer ist ausbleibende starke Hitze Folge der kühlenden Ostsee. Die beste Reisezeit sind wetterbedingt der Juli und August. Wer Ruhe und Entspannung sucht sollte im September nach Bornholm kommen. Die meisten Urlauber haben dann die Insel schon verlassen, während die Temperaturen immer noch sommerlich sind. Die salzhaltige Ostseeluft ist besonders für Asthmatiker sehr angenehm.

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Das Klima der Insel Bornholm

Temperaturen

Wetter auf Bornholm - Klimatabellen Infografik
Bornholm Wetter & Klimatabellen
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Die Temperaturen schwanken auf Bornholm nicht so stark, wie in kontinental geprägten Klimazonen. Zwischen den mittleren Sommer- und Wintertemperaturen liegen gerade einmal 22°C. Auch das ist Folge des Wärmepuffers Ostsee. Die wärmsten Monate sind Juli und August. Obwohl die durchschnittliche Tagestemperatur in diesen Monaten mit 20°C angegeben ist, kann das Thermometer bei guter Wetterlage ohne Weiteres über die 30°C-Marke steigen. Durch den Seewind ist aber auch das auf Bornholm sehr angenehm.

Niederschlag

Auf Bornholm fällt weniger Niederschlag, als im Rest Dänemarks. Dieser verteilt sich dann auch noch auf die Herbst- und Wintermonate. Die Sommer sind mit durchschnittlich 55mm Niederschlag eher trocken. Auch die Anzahl der absoluten Regentage ist im Winter am größten. Das erklärt auch, warum Bornholm den meisten Schnee Dänemarks verzeichnet. Im Rekordwinter 2010 war die gesamte Insel wochenlang eingeschneit. Durch den Seewind kann das Wetter auf Bornholm schnell wechseln. Lang anhaltende Regenperioden gibt es kaum.

Sonnenschein

In fast jedem Reiseführer wird von der Sonneninsel Bornholm gesprochen. Doch was für viele nach reiner Tourismussprache klingt, ist statistisch erwiesen auf Bornholm scheint mit 1580 Stunden pro Jahr die Sonne öfter und vor allem länger, als im restlichen Teil Dänemarks. Dabei wird Bornholm von Dänemarks Nordspitze Skagen gefolgt. Die meiste Sonne scheint im Sommer. So haben die Monate Mai, Juni und Juli eine mittlere Sonnenscheindauer von mehr als 7h pro Tag. In den Wintermonaten Dezember und Januar dagegen scheint die Sonne nur wenig mehr als eine Stunde. Das hat natürlich auch etwas mit der Tageslänge zu tun. Aufgrund der nördlichen Lage sind die Tage im Sommer merklich länger und im Winter kürzer, als in Deutschland.

Wassertemperatur

Durch die langsame Erwärmung der Ostsee im Frühjahr sind die Wassertemperaturen in dieser Zeit mit ca. 7°C noch sehr kalt. Erst ab Ende Mai, wenn die 10°C-Marke durchbrochen wird, kann man von badefähigen Wassertemperaturen sprechen. Im Hoch- und Spätsommer steigt diese dann in Strandnähe bis auf 20°C an und hält sich bis in den September. Damit ist die Badesaison auf Bornholm statistisch einen Monat länger als im Rest Dänemarks. Im Winter fällt die Temperatur der Ostsee nicht unter die 0°C-Marke. Trotzdem kann in starken Frostnächten der ein oder andere kleine Hafen zufrieren.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit verteilt sich über das Jahr ähnlich den Niederschlägen. Das Frühjahr ist die trockenste Jahreszeit. Zum Sommer hin steigt die Luftfeuchtigkeit leicht an. Die höchste Luftfeuchtigkeit findet man auf Bornholm im Winterhalbjahr.

Windgeschwindigkeit

Die Windgeschwindigkeiten variieren über das Jahr kaum. Bis auf die Zeit Mai bis August weht durchschnittlich ein Wind mit der Stärke von 3 Beaufort. Trotzdem kann es im Herbst und Winter auch vereinzelt zu Orkanen kommen, die besonders an der rauen Bornholmer Nordküste sehenswert sind.

Frosttage

Auch an der Verteilung der Frosttage kann man die typische Charakteristik des gemäßigten Seeklimas ablesen. Während der Winter recht spät einsetzt und dem November statistisch lediglich zwei Frosttage beschert, dauert er länger und sorgt dafür, dass selbst im April noch Frosttage möglich sind.