Burgruine Hammershus, Insel Bornholm
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Bornholms Geschichte

Die lange Geschichte der dänischen Ostsee-Insel Bornholm ist sehr bewegt und von Auseinandersetzungen geprägt. Dabei wechselte die Herrschaft zwischen Dänen, Schweden, Deutschen und sogar Russen. Besonders wegen seiner vielen historischen Sehenswürdigkeiten ist die Geschichte Bornholms so anschaulig. Felszeichnungen, sogenannte Petroglyphen, kann man an vielen Stellen der Insel heute noch finden. Aus der Eisenzeit findet man viele Bautasteine auf Bornholm. An die Eisenzeit schloss sich die Wikingerzeit an, die bis ca. 800 n. Chr. dauerte. Aus dieser Zeit stammen viele der Runensteine, die von den Nornmännern erzählen. Aus dem Mittelalter stammte die riesige Burganlage von Hammershus, die auch heute noch eines der beliebtesten Ausflugsziele Bornholms ist. In Bornholms Kulturhistorischem Museum in Rønne und in Bornholms Mittelalterzentrum kann man viel über die wechselvolle Geschichte Bornholms erfahren.

Bornholms Geschichte - Historie der daenischen Insel Bornholm


Bornholms Besiedlung (ca. 12.000 - 8.000 v.Chr.)

Erste Besiedlungen Bornholms konnten von Archäologen für die Zeit zwischen 12.000 - 8.000 v. Chr. mit den Ende der letzten Eiszeit nachgewiesen werden. Auf diese Zeit wurden verschiedene Funde datiert. Die Siedlungen der ersten Bornholmer fanden sich vor allem im Norden, im Süden und an der Ostküste der Insel. Arnager an Bornholms Südküste gilt als ältester Ort Bornholms. Im Inselinneren war vor allem die Gegend um den Fluss Baga besiedelt. Im Moor von Vallesgard fanden sich zahlreiche Werkzeuge und Waffen dieser urzeitlichen Jäger. So wurden etwa Fischspeere, Instrumente aus Knochen und Fäustel aus dem Moor geborgen. Zahlreiche weitere Fundstücke sind im Kulturhistorischen Museum in Rønne ausgestellt. Weit über die ganze Insel verstreut finden sich zahlreiche Felszeichnungen, Bautasteine, Runensteine, Steinkreise, Hügel-, Ganggräber und Dolmen. Die größte Konzentration von Felszeichnungen findet man bei Madsebakke oberhalb von Sandvig auf Nordbornholm. Die Motive sind sehr vielfältig. Am meisten kann man aber Schiffsdarstellungen und Sonnenräder sehen. Häufig sind auch kleine Schalen in den Fels gearbeitet. Sie werden einem Fruchbarkeitskult zugesprochen.

Die Wallanlage Rispebjerg bei Pedersker - Zeuge aus der Steinzeit, Bornholm

Die Wallanlage Rispebjerg bei Pedersker - Zeuge aus der Steinzeit

Auf Bornholm gibt es die größte Konzentration an Felszeichnungen (sogenannten Petroglypen) und Bautasteinen in ganz Dänemark. Auch der ehemalige Sonnentempel Rispebjerg wurde schon in der Steinzeit zu rituellen Zwecken genutzt. Um 4.000 v.Chr. hielt der Ackerbau Einzug auf Bornholm. Die Insel hatte seine Landverbindungen zu Skandinavien und Rügen durch den steigenden Meeresspiegel verloren und die Ackerbauern machten aus Wald Ackerland, indem sie große Flächen rodeten. Zeugen dieser Zeit sind die Hügelgräber auf Bornholm. Die befinden sich alle in Küstennähe. Zu dieser Zeit sind die Bornholmer Ackerbauern und Seefahrer.

Bronzezeit auf Bornholm (1.800 - 500 v.Chr.)

In der Bronzezeit war es den Bewohnern Bornholms zum ersten Mal möglich, Alltagsgegenstände aus Metall herzustellen. Über die Handelswege der Ostsee wurden Bronzegegenstände oder die Rohstoffe zur Bronzeherstellung beschafft. Ackerbau und Viehzucht wurden intensiviert. Die meisten Funde aus der Bronzezeit sind Grabfunde. In dieser Zeit änderten sich die Bestattungsbräuche. Die Toten wurden in einem Stein- oder Eichensarg unter einem großen Erdhügel begraben, der immer wieder genutzt wurde. So erreichten einige von ihnen über die Jahrhunderte stattliche Höhen. Die Toten wurden mit Grabbeigaben bestattet, die viel über Stand und Herkunft der Toten aussagen. Später ging man zu Feuerbestattungen über. Viele Funde von Urnen weisen darauf hin.

Felszeichnung (Petroglyphen) auf Bornholm: Eine bronzezeitliche Schiffsdarstellung

Felszeichnung auf Bornholm: Eine bronzezeitliche Schiffsdarstellung

Eisenzeit & Wikingerzeit auf Bornholm (500 v.Chr. - 800 n.Chr.)

An die Bronzezeit schloss sich die Eisenzeit an. Aus dieser Zeit stammt der berühmte Bornholmer Goldschatz, den man heute im Kulturhistorischen Museum in Rønne besichtigen kann. Die Gesellschaft der Eisenzeit war schon viel differenzierter und brachte erste Eliten hervor, was an den Grabbeigaben zu sehen ist. Aus dieser Zeit stammt auch die Ringburg "Rispebjerg" bei Pedersker, eine Fluchtburg, die der Bevölkerung bei Angriffen Schutz bot. Durch die Entwicklung der Landwirtschaft etablierten sich Höfe und frühe Dorfstrukturen. In der Wikingerzeit ist ein reger Handel der Bornholmer mit anderen Völkern belegt. Dadurch waren die Bewohner der Insel vergleichsweise reich. Das belegen zahlreiche Fundstücke von Ausgrabungen. Es handelt sich dabei nicht selten um Luxusgegenstände, welche von den Bewohnern nicht selbst hergestellt wurden. Kennzeichnend für diese Epoche ist eine stark ausgeprägte Hierarchie, während der es einen lokalen Herrscher gab, welcher die Geschicke der Insel und ihrer Bewohner steuerte. Um 890 berichtet Wulfstan von der Selbständigkeit der Insel Bornholm und einem eigenen König. In dieser Zeit wurde auch die Hauptbefestigung der Insel, die Gamleborg, errichtet. Bornholm diente den Wikingern als Stützpunkt auf ihren Handelsruten zwischen Skandinavien und Russland. Erst der berühmte dänische König Harald Blauzahn sorgte für den Anschluss Bornholms an das Königreich Dänemark. Aus dieser Zeit stammen viele Schätze, die auf Bornholm gefunden wurden. Einer von ihnen ist der im Februar 2002 bei Gyldensgård in Østermarie gefundene Silberschatz. Auch aus dieser Zeit stammen viele der Runensteine auf Bornholm.

Der Goldschatz von Bornholm - Guldgubber aus Sorte Muld

"Guldgubber aus Sorte Muld" - Der Goldschatz von Bornholm im Kulturhistorischen Museum, Rønne

Das Mittelalter und die frühe Neuzeit auf Bornholm

Im Jahr 1070 wurde Bornholm von Schonen erobert und christianisiert. Überall auf Bornholm entstanden kleine Holzkirchen und Kapellen. Zu leiden hatten die Inselbewohner auch immer wieder unter Piraten. Um sich vor ihnen und wiederkehrenden Naturkatastrophen schützen zu können, wurden die Rundkirchen, so genannte Wehrkirchen errichtet. Es ranken sich noch immer viele Sagen und Gerüchte um diese eindrucksvollen Gotteshäuser. So ist zum Beispiel die oft erwähnte Erbauung durch die Templer nicht eindeutig belegt. Später im 12. Jahrhundert wurden dann viele der Holzkirchen durch massiv gabute Steinbauten ersetzt. Bornholms Kirchen standen größtenteils in Küstennähe an exponierten Punkten, von denen man eine gute Sicht auf die umgebende Landschaft hatte. So zum Beispiel die Rundkirche von Olsker an Bornholms Nordküste.

Bornholms Mittelalterzentrum - So lebten die Bornholmer im 12. Jahrhundert

Bornholms Mittelalterzentrum - So lebten die Bornholmer im 12. Jahrhundert

Im frühen Mittelalter zwischen 1250 und 1300 n. Chr. wurde auf der Insel von Erzbischof Lund die Festung Hammershus uneinnehmbar auf den Klippen der Bornholmer Westküste errichtet. Von dieser Festung aus verwaltete die Kirche ihren Teil der Insel. Der Bornholmer König verwaltete seinen Anteil an der Insel dagegen von der Lilleborg in Almindingen aus. Die Burganlage sollte die Gamleborg als königlichem Hauptsitz auf Bornholm ersetzen. Als es zu Streitigkeiten zwischen Krone und Kirche kam, wurde kurzerhand um 1259 n. Chr. der Verwalter des kirchlichen Inselteils inhaftiert. Die Kirche reagierte darauf mit der Zerstörung der Lilleborg. Zahlreiche Machtwechsel und Plünderungen suchten die Insel heim. Erst im Jahre 1362 gelang eine Einigung über die Zuständigkeitsbereiche zwischen König Valdemar Atterdag und dem Erzbischof. Es folgte eine Ruhephase, die der Insel zu aufblühender Wirtschaft und Wohlstand verhalf. Die Heringsfischerei nahm stark zu, wie auch der Handel zwischen den großen Ostseemächten. Jedoch endete die kirchliche Herrschaft endgültig im Jahre 1522, als König Christian II. von der Abmachung von 1362 Gebrauch machte, die Burg zurück zu fordern. Nach der Absetzung Christian II. ein Jahr später durch Frederik I. unter Zuhilfenahme der Unterstützung der Lübecker Hanse läutete dieser ein neues Kapitel der Bornholmer Geschichte ein.

Østerlars Rundkirche, Bornholm, Dänemark

Die Bornholmer Rundkirchen - Sakrale Wehrbauten des Mittelalters

Die Lübecker Besatzung Bornholms (1525 - 1576)

Ein bitteres Kapitel in der Geschichte der Insel Bornholm begann 1525, als der dänische König die Insel zur Tilgung seiner Schulden an die Hansestadt Lübeck verpfändete. Diese nutzen zum Beispiel der Naturhafen Kragkås in der Nähe der später errichteten Salomons Kapel am Hammerknuden zum Handel mit Salzheringen. Auch die Burg von Hammershus wurde erheblich mit Wällen, Vorburgen, Mauern und Türmen ausgebaut, da die Lübecker in Bornholm einen wichtigen Fixpunkt im Ostseehandel sahen, der gesichert werden musste. Unter den Lübeckern hatte die Bornholmer Inselbevölkerung unter starken Repressionen durch die Hanse zu leiden. Sie hatten den Ausbau von Hammershus mit Geld und Arbeitskraft in Zwangsarbeit zu leisten und hohe Steuern und Abgaben zu entrichten. Noch im selben Jahr versuchten die Inselbewohner, sich erstmals durch einen Aufstand von den Unterdrückern zu befreien. Dieser scheiterte jedoch als "Gemetzel bei Ugleenge", sorgte aber dafür, dass Bornholm 1535 wieder als Lehen an Dänemark überging und von einem Lübecker Vogt verwaltet wurde. Im Siebenjährigen Krieg (1563 - 1570) kämpften Bornholmer und Lübecker erstmalig Seite an Seite gegen schwedische Angriffe. So konnte die Eroberung Bornholms durch Schweden verhindert werden. Erst im Jahr 1576 wurde die Insel vollständig an Dänemark zurückgegeben. Der Lübecker Inselvogt Schweder Ketting war in seiner Amtszeit von 1556-1572 bei den Bornholmern beliebt, da er die Insel intelligent und gerecht führte. Er hatte zwei Bornholmer Frauen und ist nach seinem Tod in Lübeck auf seinen eigenen Wunsch auf Bornholm begraben worden. Sein Grabstein kann man im Eingangsbereich der Aakirche in Aakirkeby sehen. Kettings war unter anderem für den Bau der Schanzenanlagen an den Küsten Bornholms verantwortlich, die immer wieder die schwedischen Angriffe vereitelten.

Hammershus, Bornholm - Nordeuropas größte Burgruine

Hammershus - Nordeuropas größte Burgruine

Die Schwedische Besatzung und der Bornholmer Aufstand (1643 - 1658)

In der Zeit zwischen 1643 und 1658 besetzten die Schweden Bornholm dann doch mehrmals. Im Zuge des Friedens von Roskilde im Jahr 1658 hatte Dänemark neben Südschweden auch die Insel Bornholm an Schweden abzugeben. Als Herrschaftssitz diente auch ihnen die Burg Hammershus, die aber stetig verfiel. Von dort aus zog der schwedische König Karl Gustav X. von den Bornholmern hohe Kriegssteuern ein. Zu diesen hohen Steuern kam eine Militärpflicht der Bornholmer in der schwedischen Armee. Auf diese offensichtliche Demütigung reagierten die Bornholmer mit einer Revolte, angeführt vom Bürgermeister von Hasle Peder Olsen und dem Rutsker Pfarrer Povl Ancker. Sie wollten zu einem verabredeten Zeitpunkt das Volk bewaffnen und zur Burg Hammershus ziehen. Der junge Jens Pedersen Kofoed und Povl Ancker folgten am 8. Dezember 1658 mit ihren Getreuen dem schwedischen Oberbefehlshaber nach Rønne, wo sie ihn stellten und gefangen nahmen. Dabei wurde er erschossen. Nun wurden die Sturmglocken geläutet und das Volk erhob sich und stürmte die Festung Hammershus. Einige der Aufständischen reisten anschließend nach Kopenhagen, um ihre Insel offiziell dem dänischen König Frederik III zu übergeben. Jens Pedersen Kofoed wurde zum Bornholmer Volksheld.

Festungsanlage auf der Insel Christiansø, Bornholm, Dänemark

Festungsanlage auf der Insel Christiansø

Daraufhin folgte eine Zeit des Friedens und der wirtschaftlichen Erholung. Burg Hammershus verlor vollständig an Bedeutung und wurde als Baustofflieferant genutzt. Die Anlage verfiel zusehens. Im 17. Jahrhundert wurden in Rønne und auf den Erbseninseln Festungsanlagen errichtet, um den englischen Aktivitäten in der Ostsee entgegen zu treten. Wirtschaftlich entwickelt sich Bornholm weiter. Besonders der Heringsfischfang, die Keramik und der Granitabbau brachten Geld nach Bornholm. Besonders am Opalsø, am Hammerhavn, der als Verladehafen für den Bornholmer Granit errichtet wurde, und im Steinbruch südlich von Vang kann man die Spuren des Granitabbaus noch deutlich erkennen.

Deutsche Besatzung und der 2. Weltkrieg (1940 - 1945)

Wie ganz Dänemark wurde auch die Insel Bornholm im April 1940 von der Deutschen Wehrmacht besetzt. Die strategisch wichtige Lage in der Ostsee wurde dabei Bornholm zum Verhängnis. Nach geheimen Plänen begannen die Deutschen Anfang der 40er Jahre den Bau einer riesigen Bunkeranlage und Artilleriestellung im Kiefernwald von Dueodde, die jedoch nie fertig gestellt wurde. Diese sollte im Zusammenspiel mit einer baugleichen Anlage bei Danzig in Polen die Wasserstraßen der Ostsee kontrollieren. Die nicht fertig gebaute Bunkeranlage ist heute noch im Strandwald von Dueodde zu sehen. Bornholm wurde trotz der deutschen Besetzung für viele Flüchtlinge zum Tor zur Freiheit, da diese zunächst auf die Insel gebracht und dann von Widerständlern und Bauern versteckt wurden. Von Bornholm ging die Flucht dann weiter nach Schweden. Ein beeindruckendes Beispiel gab es 1943, als etwa 500 Juden über Bornholm die Flucht vor dem Naziregime gelang. Die Inselbewohner widersetzten sich der deutschen Besatzung so sehr, dass daraufhin Gestapooffiziere von Berlin nach Bornholm entsandt wurden, die bis zum Kriegsende die Inselbewohner drangsalierten.

Geschützturm der Artilleriebatterie Bornholm Süd, Dueodde, Bornholm

Geschützturm der Artilleriebatterie Bornholm Süd der deutschen Wehrmacht in Dueodde

Sowjetische Besatzung (1945 - 1946)

Mit Ende des 2. Weltkrieges verweigerten die führenden deutschen Offiziere unter Kommandant Gerhard von Kamptz auf Bornholm eine Kapitulation. Der Rest Dänemarks war seit dem 4. Mai 1945 offiziell wieder frei, doch Bornholm blieb besetzt. Da es den Bornholmer Wiederständlern nicht gelang, Kontakt mit englischen Militärs aufzunehmen um eine deutsche Kapitulation auszuhandeln, gelangte der Krieg nach seinem eigentlichen Ende am 7. und 8. Mai doch noch auf die Insel. Nachdem Deutsche auf, die Insel überfliegende, sowjetische Seenotflugzeuge geschossen hatten und die gesamte deutsche Ostseeküste bereits befreit war, zerstörten die Sowjets am 7. und 8. Mai vor allem die Städte Rønne und Nexø durch Bombenangriffe. Dabei wurden zehn Bornholmer und eine ungenannte Zahl von Deutschen und aus dem Baltikum stammende Flüchtlinge getötet. Die Schäden an den Gebäuden und der Infrastruktur waren dagegen verheerend. Daraufhin kapitulierten die deutschen Besatzer gegenüber der Roten Armee. Die nach der deutschen Kapitulation auf Bornholm stationierten Sowjetischen Soldaten verließen erst 1946 die Insel nach 11-monatiger Besatzung. Die durch die Bombardements entstandenen Schäden wurden mit Hilfe Schwedens nach Kriegsende beseitigt. Noch heute stehen die damals gebauten 300 schwedischen Holzhäuser am Rande von Nexø. Interessante Ausstellungen zu den Ereignissen zum Kriegsende auf Bornholm findet man im Nexø Museum und im Kulturhistorischen Museum in Rønne.

Sowjetischer Grabstein, Rote Armee, Hammerfyr, Insel Bornholm, Daenemark

Sowjetischer Grabstein der Roten Armee von 1945 am Leuchtturm Hammerfyr

Bornholm heute

Bornholm profitierte nach dem 2. Weltkrieg als Teil des modernen Dänemarks von den Aufbauhilfen der Amerikaner und der skandinavischen Nachbarn. Die Zerstörungen der letzten Kriegstage waren schnell beseitigt. Heute ist Bornholm eine Provinz Dänemarks. Auf der Insel leben ca. 40.000 Menschen. Als Teil eines westeuropäischen Staates hat Bornholm ein relativ hohes Bruttosozialprodukt und ein gutes Renten- und Sozialsystem. Die Mehrheit der Inselbewohner leben heute vom Tourismus oder der Landwirtschaft. Der Fischfang hat seinen historischen Stellenwert verloren. Seit dem der Heringsbestand in der Ostsee extrem abnaimmt und die Europäische Union genaue Fangquoten vorgibt, können nur noch wenige Familien vom Fischfang leben.
Die Insel hat mit der Gebietsreform vom 01. Januar 2007 nicht mehr den Status eines eigenständigen Amtsbereiches, sie gehört seit diesem Termin zur Region Hovestaden.In den letzten Jahren macht Bornholm besonders als grüne Insel auf sich aufmerksam. Neben einer auf Reginalität und Saisonalität ausgelegten hochwertigen Küche wird auch auf besonderer Wert auf regenerative Energien und die Grundsätze der Nachhaltigkeit gelegt. So steht in Rønne das Green Solution House - ein Hotel das sich vollkommen der Nachhaltigkeit verschrieben hat. Zudem hat sich Bornholm das Ziel gesetzt, in wenigen Jahren müllfrei zu sein.

Das Green Solution House - ein vollkommen den Grundsätzen der Nachhaltigkeit gewidmetes Hotel in Rønne, Bornholm

Green Solution House - ein vollkommen den Grundsätzen der Nachhaltigkeit gewidmetes Hotel in Rønne



Interessantes: Burgen auf Bornholm, Bautasteine & Runensteine